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Spaghettifeuerwerk

  • 26. Sept. 2024
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Apr.

Als Angehörige planst du. Immer. 

Den Tag, die Termine, vielleicht den nächsten Schmerzschub. 

Und dann hilft dein Kind beim Kochen. Ein Ruck an der Packung und: Spaghetti-Feuerwerk!


Nudeln katapultieren sich durch die Luft. 


In jede Ritze, unter den Schrank, bis hinter den Kühlschrank. 


In so einem Moment gibt es zwei Wege:

1. Der Funktions-Modus: Schimpfen, die Sauerei beklagen, innerlich zusammenbrechen, weil das die 27. Sache ist, die heute schiefgeht.

2. Der Spielraum-Modus: Das ungläubige Staunen im Gesicht des Kindes sehen. Tief durchatmen. Und merken: Eigentlich ist das ziemlich lustig.


Wir haben gelacht, bis der Bauch wehtat. Nudeln-Wett-Sammeln inklusive.


Warum ich das erzähle? Wir können das Unvorhergesehene oft nicht ändern – weder die Nudeln auf dem Boden noch die Krankheit des Partners. Aber wir haben die Freiheit zu entscheiden, wie wir darauf schauen.

Schimpfen bringt die Spaghetti nicht zurück in die Packung. Aber ein gemeinsames Lachen bringt Licht in einen schweren Tag.


Gönnst du dir heute den Ärger – oder die Leichtigkeit?


Wo hast du die Wahl, dein ganz persönliches „Feuerwerk“ mal anders zu sehen?



 
 
 

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